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Elektromobilität: Start der Zuschuss-Programme „Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Kommunen und Unternehmen“

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert künftig den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Kommunen und Unternehmen an Mitarbeiterpark-plätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienst-fahrzeuge und Mitarbeiterfahrzeuge. Mit der neuen Förderrichtlinie „Nicht öffentlich zu-gängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“ ergänzt das BMVI die Elektromobilitätsförderung um einen weiteren Baustein. Anträge können ab dem 23.11.2021 gestellt werden. Zu der neuen Fördermöglichkeit bietet die KfW am 1.12.2021 ein Webinar an.

Auf Grundlage der beigefügten neuen Förderrichtlinie „Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“ (Anlage) fördert das BMVI künftig den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen in Unternehmen und Kommunen für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge und ergänzt die Elektromobilitätsförderung damit um einen weiteren Baustein.

Ziel der Förderung ist es, Kommunen und Unternehmen sowie deren Beschäftigte beim Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge zu unterstützen und hierfür eine ausreichende Ladeinfrastruktur zu schaffen.

Der Zuschuss beträgt 70 % der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 900 Euro pro Ladepunkt. Der auszahlbare Mindestzuschussbetrag pro Antrag muss mindestens 9.000 Euro erreichen, das heißt in einem Antrag sind mindestens zehn Ladepunkte zu bündeln.

Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung von fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen stationären Ladestationen inklusive der Netzanschlüsse. Die Ladeinfrastruktur muss sich an Stellplätzen befinden, die zur kommunalen Nutzung oder zum Abstellen von Fahrzeugen der Beschäftigten, jeweils eingesetzt für nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten im Sinne des EU-Beihilfenrechts, dienen.

Es werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt gefördert. Eine Liste förderfähiger Ladestationen findet sich unter www.kfw.de/439-ladestation. Alle in dieser Liste aufgeführten Ladestationen erfüllen die technischen Anforderungen.

Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe, Gemeindeverbände und kommunale Zweckverbände. Um den Mindestzuschussbetrag zu erreichen, können sich auch mehrere Antragsberechtigte zusammenschließen. Vertragspartner der KfW wird jedoch ausschließlich der Antragsteller.

Anträge können ab dem 23.11.2021 bei der KfW gestellt werden.

Weitere Informationen zum Zuschussprogramm für Kommunen finden sich im Internet unter www.kfw.de/439.

Weitere Informationen für das entsprechende Zuschussprogramm für Unternehmen (einschließlich kommunaler Unternehmen) finden sich unter: www.kfw.de/441.

Zu der neuen Fördermöglichkeit bietet die KfW am 1.12.2021 um 11 Uhr ein Webinar an, für das man sich im KfW-Partnerportal anmelden kann: https://www.kfw.de/partner/KfW-Partnerportal/Kommunen-kommunale-soziale-Unternehmen/Veranstaltungen/index.jsp
 

Nähere Informationen zu den Fördermöglichkeiten oder für Hilfestellungen bei der Auswahl geeigneter KfW-Finanzierungsprodukte erhalten Sie bei Ihrem KfW-Kundenbetreuer für Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen:

David Michael Näher, Tel. 030-20264-5454,

E-Mail: David-Michael.Naeher@kfw.de