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Hochwasser in Velbert

Aktuelle Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Unternehmen

Große Regenmassen haben am Mittwochabend (14. Juli) und in der Nacht auf Donnerstag (15. Juli) auch in Velbert für große Schäden gesorgt. Besonders stark betroffen ist der Stadtbezirk Velbert-Langenberg. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Für den Fall, dass Keller noch unter Wasser stehen, warnen Feuerwehr und Stadtwerke Velbert davor, diese zu betreten, da die Gefahr eines Stromschlages nicht ausgeschlossen werden kann.

Bei Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Technische Betriebe Velbert AöR (TBV) wenden unter der Telefonnummer 02051/ 26-26 26 oder per E-Mail an servicecenter.tbv@velbert.de.

Für Velberterinnen und Velberter, die über die Angelegenheiten der Technische Betriebe Velbert AöR und der Stadtwerke Velbert GmbH hinaus Unterstützung benötigen, gibt es eine Hotline der Stadt Velbert:

Telefonnummer: 02051/26-2211
E-Mail: hochwasser2021@velbert.de

Die vorliegenden Informationen werden regelmäßig aktualisiert.


Finanzielle Hilfen

Soforthilfe zur Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen plus Soforthilfe der Stadt Velbert

Die Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14. / 15. Juli 2021 betroffene Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Das hat das Landeskabinett am Donnerstag, 22. Juli 2021, in einer Sondersitzung beschlossen.

Die Anträge müssen im Original und unterschrieben der Stadt Velbert eingereicht werden. Die Anträge können postalisch an die Stadtverwaltung Velbert, Zentrale Dienste, Stichwort „Soforthilfe“, Thomasstraße 1 in 42551 Velbert, geschickt werden. Sie können aber auch im Rathaus sowie in den Stadtteilbibliotheken abgegeben werden. Zusätzlich nehmen in Langenberg sowohl die Evangelische (Kreiersiepen 7) als auch die Katholische Kirchengemeinde (Froweinplatz 4) die Anträge entgegen und leiten sie an die Stadtverwaltung weiter. Die Bearbeitung der Anträge und Auszahlung der Soforthilfe erfolgt innerhalb weniger Tage.

Mit dem Soforthilfepaket wird zunächst schnelle Hilfe für folgende vier Gruppen bereitgestellt:
 

1) Hilfe für Bürgerinnen und Bürger

Mit den Soforthilfen werden Bürgerinnen und Bürger unmittelbar unterstützt, die von existentieller Not betroffen sind. Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1.500 Euro pro Haushalt stehen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit. Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3.500 Euro ausgezahlt. So wird eine erste finanzielle Überbrückung ermöglicht, um eine vorübergehende akute Notlage bei der Unterkunft oder bei der Beschaffung von Haushaltsgegenständen finanziell zu bewältigen. Hierzu leistet die Soforthilfe einen ersten wichtigen Beitrag. Diese Billigkeitsleistungen können natürliche Personen erhalten, die ihren Wohnsitz in einer der betroffenen Regionen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Düsseldorf oder Köln haben und durch das Unwetter Schäden erlitten haben. Die Auszahlung wird rasch und unbürokratisch über die Städte und Gemeinden erfolgen - gegebenenfalls unter Hilfestellung der Kreisverwaltungen. Ziel ist es, dass noch in dieser Woche die Anträge gestellt und spätestens Anfang der kommenden Woche die Soforthilfen ausgezahlt werden können. Ein Anspruch auf Gewährung einer Billigkeitsleistung besteht nicht.

2) Hilfe für gewerbliche Wirtschaft und freie Berufe

Neben vielen Bürgerinnen und Bürgern hat das Unwetter auch zahlreiche Unternehmen, Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige getroffen. Um auch ihnen zu helfen und die finanziellen Belastungen, die durch die entstandenen Schäden verursacht wurden, zu mildern, kann für jede betroffene Betriebsstätte eine Billigkeitsleistung in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden. Damit können erste Ausgaben für Räumung und Reinigung oder den provisorischen Wiederaufbau von Betriebs- und Geschäftseinrichtungen bestritten werden. Anträge können in der Regel bei den betroffenen Kommunen gestellt werden.

Unternehmen können ihre Anträge postalisch einsenden (Zentrale Dienste, Stichwort "Soforthilfe", Thomasstraße 1, 42551 Velbert) oder per E-Mail an soforthilfe.wirtschaft@velbert.de.
 

3) Hilfe für Landwirte und land- und forstwirtschaftliche Betriebe

Die Flutkatastrophe hat auch für massive Schäden in der Landwirtschaft gesorgt. Derzeit können die Verluste auf den Feldern, in den Ställen und in den landwirtschaftlichen Betrieben noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Auch die Forstwirtschaft ist betroffen. Das Land bietet Soforthilfen für Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft einschließlich des Obst- und Gartenbaus sowie der Aquakultur und der Fischerei. Hier gelten für besonders Betroffene dieselben Regelungen für Soforthilfen wie bei Angehörigen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe.

Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung das Bürgertelefon Fluthilfe eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren. Auch kann das „Bürgertelefon Fluthilfe“ die kommunalen Stellen nennen, an die der Antrag gerichtet werden kann. Die Nummer ist ab 15 Uhr erreichbar und richtet sich an betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie betroffene Unternehmen.

0211 / 4684-4994

Montag–Freitag, 15–18 Uhr
Samstag und Sonntag, 10–16 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.land.nrw/de/soforthilfe

Soforthilfe der Stadt Velbert

Die Stadt Velbert stellt für vom Hochwasser betroffene Haushalte und Gewerbebetriebe aus dem laufenden Haushalt zusätzlich zur Soforthilfe des Landes NRW bis zu 200.000 Euro bereit. Einen entsprechenden Beschluss hat der Haupt- und Finanzausschuss am gestrigen 26. Juli gefasst. Bei Schäden, die das Hochwasser im genehmigten Wohnraumoder genehmigten Gewerbebetrieb verursacht hat, wird je Haushalt beziehungsweise Gewerbebetrieb 1.000 Euro zusätzlich zu der gezahlten Landessoforthilfe gezahlt.
Die Auszahlungen erfolgen automatisch an die Betroffenen. Das bedeutet, um die zusätzliche Finanzhilfe zu erhalten, müssen betroffene Haushalte beziehungsweise Gewerbetriebe diese nicht neu oder zusätzlich beantragen. Ein zusätzlicher Antrag ist nur in den Fällen notwendig, wo aus dem der Stadtverwaltung vorliegenden Antrag nicht ersichtlich wird, dass das Hochwasser Schäden im Wohnraum oder im Gewerbebetrieb verursacht hat.

 

Auszahlung der Soforthilfen / Spenden der Bürgerstiftung Ev. Kirchengemeinde Langenberg

Die Evangelische Kirchengemeinde Langenberg bietet die Möglichkeit, die Betroffenen der Überschwemmungen in Velbert-Langenberg mit Geldspenden zu unterstützen. Es wurde hierzu ein Spendenkonto über die Bürgerstiftung Langenberg eingerichtet. Die Spendensumme beläuft sich jetzt schon auf 204.000 Euro (Stand 23.07.21).

Ab Montag, 26.07.21, beginnt die Bürgerstiftung in einem ersten Schritt mit der Auszahlung einer
Soforthilfe.

Für einen Einpersonenhaushalt werden 500 Euro zur Verfügung gestellt, für jede weitere
im Haushalt lebende Person kommen weitere 250 Euro dazu. Der Maximalbetrag ist 1500 Euro. Die
Betroffenen müssen lediglich bestätigen, dass Ihnen ein entsprechender Sachschaden entstanden ist.
Für inhabergeführte Geschäfte, Lokale und Kleingewerbe gibt es eine Soforthilfe in Höhe von 1000
Euro.

Antragsberechtigt sind alle vom Hochwasser Betroffenen, die im kommunalen Gebiet Velbert-
Langenbergs (Langenberg, Bonsfeld, Nierenhof) oder im Bereich der Ev. Kirchengemeinde
Langenberg wohnen. Die Hilfen werden unabhängig von der Religionszugehörigkeit ausgezahlt.

Die Anträge sind im Alten Vereinshaus, Kreiersiepen 7, und im Gemeindebüro der Ev.
Kirchengemeinde Langenberg, Wiemerstr. 6, erhältlich. Vom 26.-30.07., 16-18 Uhr, sind Vertreter
der Bürgerstiftung im Alten Vereinshaus persönlich ansprechbar. Ebenso stehen die Formulare unter
hier zum download bereit.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Bund beschließt Hochwasserhilfen - Soforthilfe und Aufbauprogramm

Das Hilfspaket besteht aus folgenden Elementen:

  • Schnelle und unbürokratische Soforthilfe
    Der Bund wird sich zur Beseitigung unmittelbarer Schäden an Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur vor Ort sowie die Überbrückung von Notlagen mit Mitteln in Höhe von zunächst 200 Mio. Euro zur Hälfte an den Soforthilfen der Länder beteiligen. Damit stehen aktuell 400 Mio. Euro Gesamt-Soforthilfen zur Verfügung. Der Bund wird die zur Umsetzung erforderlichen Verwaltungsvereinbarungen mit den betroffenen Ländern kurzfristig auf den Weg bringen.
  • Umfassendes Aufbauprogramm
    Die betroffenen Länder stehen in den kommenden Monaten und Jahren vor der enormen Aufgabe, die Schäden zu beseitigen und den Wiederaufbau zu organisieren. Der Bund sichert hierfür zu, sich an den geplanten Aufbauhilfen der Länder im erforderlichen Umfang finanziell zu beteiligen - wie bei früheren Hochwasserkatastrophen. Die konkrete Ausgestaltung der Aufbauhilfen wird Gegenstand gemeinsamer Gespräche von Bund und Ländern sein, wenn der aktuelle Gesamtschaden besser abgeschätzt werden kann.
  • Wiederherstellung der bundeseigenen Infrastruktur
    Der Bund wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die bundeseigene Infrastruktur schnellstmöglich wiederherzustellen.
  • Verzicht auf Rettungskosten
    Zudem verzichtet der Bund auf die Erstattung der Auslagen, die THW, Bundespolizei, Zollverwaltung, Bundeswehr sowie Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes beim Einsatz von Behelfsbrücken im Rahmen der Vor-Ort-Unterstützung entstehen.
  • Unterstützung durch EU-Solidaritätsfonds
    Der Bund wird sich dafür einsetzen, dass zur Bewältigung der Hochwasserschäden auch Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds bereitgestellt werden und hierfür die erforderlichen Anträge stellen.
  • Darüber hinaus ist der Bund zu Gesprächen mit den Ländern, über ein mögliches zukünftiges Absicherungssystem bereit, wenn sich die Gesamtheit der Länder an einer eventuell notwendigen solidarischen Finanzierung beteiligt.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Katastrophenerlass in Kraft gesetzt / Finanzverwaltung NRW gewährt steuerliche Entlastungen - Erweiterung

Pressemitteilung vom 26. Juli: Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen erweitert Katastrophenerlass für Betroffene der Unwetterkatastrophe vom 14. / 15. Juli 2021

Erleichterungen und Klarstellungen wurden unter anderem zu den folgenden steuerlich relevanten Sachverhalten geschaffen:

  • Unentgeltliche Hilfeleistungen von Unternehmen an Privatpersonen in Form von Sach- oder Dienstleistungen sowie Nutzungsüberlassungen sind als Betriebsausgabe zu behandeln. Dies gilt, wenn beispielweise ein Baumarkt kostenlos Entwässerungspumpen verteilt oder ein Bauunternehmer Bagger und LKWs zur Verfügung stellt.
  • Arbeitgeber können ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Familien, deren Wohnungen und Häuser durch das Unwetter unbewohnbar geworden sind, vorübergehend Unterkünfte und Verpflegung steuerfrei gewähren.
  • Umsatzsteuerlich werden im Billigkeitswege insbesondere unentgeltliche Zuwendungen von Gegenständen („Sachspenden“), die Überlassung von Wohnraum und unentgeltliche Erbringungen sonstiger Leistungen im Zusammenhang mit der Unwetterkatastrophe begünstigt.
  • Unterstützungsleistungen von Freiberuflern und Handwerkern, die über die Spendenaufrufe ihrer Berufskammern und Innungen an die Berufskolleginnen und Berufskollegen für deren Wiederaufnahme der Berufstätigkeit geleistet werden, können als Betriebsausgaben abgezogen werden.

Arbeitslohnspenden können auch zugunsten einer Beihilfe des Arbeitgebers an vom Schadensereignis betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbundener Unternehmen im Sinne des § 15 Aktiengesetz erfolgen.
 
Zusätzlich sind die Finanzämter angehalten, den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere durch die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegenzukommen. Bei Fragen zu den steuerlichen Hilfsmaßnahmen können sich von der Hochwasser-Katastrophe Betroffene mit den Finanzämtern vor Ort in Verbindung setzen.
Der aktualisierte Katastrophenerlass ist auf der Website des Ministeriums der Finanzen (www.finanzverwaltung.nrw.de)


Die Auswirkungen des verheerenden Regentiefs „Bernd“ haben in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Todesfälle und gesundheitliche Beeinträchtigungen verursacht. Zudem hat es extreme Schäden an Gebäuden, an der Infrastruktur, an der Umwelt und am Hab und Gut der Menschen in Nordrhein-Westfalen angerichtet. Als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen dieses Unwetters hat die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen den Katastrophenerlass in Kraft gesetzt. Von den Auswirkungen des Regentiefs betroffene Bürgerinnen und Bürger können damit rasch und ohne bürokratische Hürden unter erleichterten Voraussetzungen steuerliche Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Damit will die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen helfen, die zum Teil erheblichen finanziellen Belastungen für Menschen in Notlagen zu bewältigen.
 
Durch den jetzt geltenden Katastrophenerlass ermöglicht die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen über 30 steuerliche Unterstützungsmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem Sonderabschreibungsmöglichkeiten für den Wiederaufbau, davon profitieren Wirtschaft und Privatpersonen. Aufwendungen für die Wiederbeschaffung von Hausrat und Kleidung und für die Beseitigung von Schäden an dem eigengenutzten Wohneigentum können als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden. Darüber hinaus gibt es großzügige Möglichkeiten für die Abzugsfähigkeit von Spenden. Der Katastrophenerlass und die einzelnen steuerlichen Maßnahmen sind hier abrufbar.
 
Zusätzlich sind die Finanzämter angehalten, den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere durch die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegenzukommen.

Für die steuerlichen Hilfsmaßnahmen können sich Betroffene von der Hochwasser-Katastrophe mit den Finanzämtern vor Ort in Verbindung setzen (Kontakt zum Velberter Finanzamt: Telefon: 02051 47-0)

zinsgünstige Förderprogramme der NRW.BANK zur Beseitigung von Unwetterschäden

Damit möglichst viele Betroffene an günstige Finanzmittel kommen, hat die NRW.BANK in Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen umgehend reagiert und bietet sowohl Gewerbetreibenden als auch Privatpersonen schnelle, unbürokratische und sehr zinsgünstige Förderung an. Das Wichtigste in Kürze:

Welche Förderprogramme kommen für Hochwasserschäden in Frage?

Um Betroffene von Hochwasserschäden schnellstmöglich zu unterstützen, hat die NRW.BANK die beiden Programme NRW.BANK.Universalkredit und NRW.BANK.Gebäudesanierung ab sofort und befristet bis zum 31. Dezember 2021 besonders attraktiv gestaltet.

Für welche Schäden gibt es Fördermittel?

Mit dem NRW.BANK.Universalkredit können Unternehmen zum Beispiel Ersatzinvestitionen für durch Unwetter beschädigte Maschinen oder Kosten für Aufräumarbeiten finanzieren. Das Programm NRW.BANK.Gebäudesanierung richtet sich dagegen an Privatpersonen und unterstützt sie bei der Instandsetzung von Schäden an selbstgenutzten Wohnimmobilien sowie an deren Heizungs- und Sanitäranlagen.

Wie sind die Kreditkonditionen?

Mit dem NRW.BANK.Universalkredit können Maßnahmen bis zu einem Höchstbetrag von in der Regel zwei Millionen Euro und mit Laufzeiten bis zu zehn Jahre zu einem Zinssatz ab 0,01 Prozent jährlich finanziert werden. Im Programm NRW.BANK.Gebäudesanierung beträgt der Zinssatz für den Fördernehmer in allen Laufzeitvarianten 0,01 Prozent pro Jahr.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Die Antragstellung auf Förderung erfolgt über die Hausbank. Zur Nutzung der Programmerleichterungen müssen Fördernehmer ihrer Hausbank formlos nachweisen, dass es sich um unwetterbedingte Schäden handelt. Der Bankberater der Hausbank stellt gemeinsam mit dem Antragsteller dann alle Unterlagen zusammen und übermittelt sie anschließend an die NRW.BANK. Der Antrag wird schnellstmöglich, zumeist noch am selben Tag, geprüft und der Hausbank das Ergebnis mitgeteilt.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Zinsloses Sonderkreditprogramm „Hochwasserhilfe“ der Sparkasse HRV

Die Sparkasse HRV stellt zinslose Sofortdarlehen für private und gewerbliche Kunden zur Verfügung. Möglich sind Kreditbeträge bis zu 50.000 Euro.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Das KundenServiceCenter ist montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie samstags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter 02051/315-0, per E-Mail unter info@sparkasse-hrv.de oder per Chat über die Homepage der Sparkasse zu erreichen.

 

Unterstützung für regional betroffene gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Sparkasse HRV

Die Sparkasse HRV unterstützt betroffene gemeinnützige Einrichtungen sowie Vereine. Dafür hat sie einen Spendentopf von insgesamt 50.000,- Euro reserviert. Nachweislich vom Hochwasser betroffene Einrichtungen, die Kunden der Sparkasse HRV sind, können Spenden zur Finanzierung von Ersatzanschaffungen beantragen. Unter www.sparkasse-hrv.de/fluthilfe kann der entsprechende Antrag online gestellt werden.

 

Sonderinformationen zum Kurzarbeitergeld für Betriebe, die vom Hochwasser betroffen sind

Wenn Ihr Betrieb unmittelbar von Hochwasser betroffen ist, zum Beispiel durch Überflutung, können Sie Kurzarbeit auf Basis eines unabwendbaren Ereignisses bei der Bundesagentur für Arbeitanzeigen. Bei einem unabwendbaren Ereignis gilt die Anzeige für den entsprechenden Kalendermonat als erstattet, wenn sie unverzüglich erstattet worden ist.

Ausführliche Informationen dazu, wie Sie Kurzarbeit anzeigen können sowie zur Höhe des Kurzarbeitergeldes und den Voraussetzungen erhalten Sie auf der Seite zum Kurzarbeitergeld

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Beispiel zu Sozialversicherungsbeiträgen, Arbeitszeitnachweisen und Urlaubsansprüchen in unserem FAQ Kurzarbeitergeld

So erreichen Sie die Bundesagentur für Arbeit

Bei Fragen können Sie sich an den Arbeitgeber-Service wenden. Diesen erreichen Sie Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr (gebührenfrei):

0800 4 5555 20

Hier finden Sie weitere Informationen.

Mi­ni­job-Zen­tra­le un­ter­stützt Be­trof­fe­ne durch Bei­trags­stun­dun­gen

Durch die verheerenden Hochwasserschäden in verschiedenen Gebieten Deutschlands sind viele Sachschäden entstanden. Existenzen sind dadurch bedroht, - oder schlimmer - vernichtet worden und der Verlust von Menschenleben ist zu beklagen.

Die Minijob-Zentrale lässt die Betroffenen in dieser schlimmen Zeit nicht alleine. Arbeitgeber, die durch diese Katastrophe ihre Beiträge an die Minijob-Zentrale aktuell nicht entrichten können, wird im Rahmen von Beitragsstundungen unbürokratisch und schnell Hilfe angeboten. Das bedeutet, dass Betroffene ihre Beiträge zu einem späteren Zeitpunkt entrichten können.

Das Antragsformular finden Arbeitgeber hier. Am schnellsten, fast ohne Zeitaufwand, kann die Beitragsstundung online über unser Kontaktformular beantragt werden. Darüber hinaus stehen den Arbeitgebern unsere Mitarbeiter unter der bekannten Telefonnummer  03 55 / 2 90 27 07 99 gerne zur Verfügung.

Ent­las­tungen für von der Flutkatastrophe betroffene Rund­funk­beitrags­zahlende

Rund­funk­beitrags­zahlen­de, deren beitrags­pflichtige Wohnungen, Betriebsstätten, Be­her­bergungs­ein­heiten be­ziehungs­weise Kraft­fahr­zeuge auf­grund von Hoch­wasser­schäden nicht mehr nutz­bar sind, können beim Beitrags­service ganz ein­fach eine Ab­meldung des ent­sprechen­den Beitrags­kontos be­an­tragen:

  • Sind eine Wohnung, eine Be­triebs­stätte, eine Be­herber­gungs­ein­heit be­ziehungs­weise ein Kraft­fahr­zeug nur vor­über­gehend nicht nutz­bar, be­steht für den Zeit­raum die Mög­lich­keit einer be­fristeten Ab­meldung. Ein An­ruf beim Beitrags­service reicht völlig aus. Alter­natv können be­troffene Beitrags­zahlen­de die be­fristete Ab­mel­dung online über das Kontaktformular be­antra­gen. Ob tele­fonisch oder schrift­lich: Damit der An­trag zügig be­arbei­tet werden kann, bittet der Beitrags­service mög­lichst unter An­gabe der neun­stelligen Beitragsnummer um eine kurze Schilde­rung des Sach­verhalts.
  • Wurden die Wohnung, die Betriebs­stätte, die Be­herber­gungs­ein­heit be­ziehungs­weise das Kraft­fahr­zeug voll­ständig zer­stört und sind nicht mehr zu ge­brauchen, endet für diese die Beitrags­pflicht. In einem solchen Fall ist selbst­ver­ständ­lich eine dauer­hafte Ab­meldung des Beitrags­kontos mög­lich. Be­troffene Beitrags­zahlen­de nutzen hierzu im Falle einer Wohnung am besten das Online-Formular Wohnung abmelden. Die An­gabe der Beitragsnummer sowie eine kurze Schilde­rung des Sach­ver­halts reichen aus. Für Betriebs­stätten, Be­her­ber­gungs­ein­heiten und Kraft­fahr­zeuge kann die Ab­meldung unter An­gabe der Beitrags­nummer über das Kontaktformular (--> eine Wochnung abmelden --> sonstige Gründe zutreffen) be­antragt werden.

Be­sondere Nach­weise sind nicht er­forder­lich; der Beitrags­service prüft auf Basis be­hörd­licher Informa­tionen, ob es sich bei dem Beitrags­konto um eine potenziell be­troffene Adresse handelt.

Um der außer­ordent­lichen Not­lage der Be­troffenen Rechnung zu tragen, ist eine Ab­meldung des Beitrags­kontos bis zu sechs Monate rück­wirkend zum 1. Juli 2021 mög­lich. Be­troffene Beitrags­zahlende haben also bis Ende 2021 Zeit, sich beim Beitrags­service zu melden. Eventuell zu viel ge­zahlte Beiträge werden er­stattet.

Da­rüber hinaus lassen sich mit dem Beitrags­service jeder­zeit Zahlungs­er­leichte­rungen ver­ein­baren. Beitrags­zahlenden, die durch die Flut be­troffen sind, kann dem­nach ein Zahlungs­auf­schub für aus­stehen­de Rund­funk­beiträge ge­währt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 


Denkmalschutz

  • Das Amt für Denkmalpflege im Rheinland (LVR-ADR) des Landschaftsverband Rheinland gibt Hinweise für den Umgang mit überschwemmten Gebäuden, speziell auch für Fachwerkhäuser.
  • Betroffene Denkmalbesitzende können zur schnellen detaillierten Schadenserfassung den Erfassungsbogen ausfüllen und an die Denkmalschutzbeauftragte der Stadt Velbert, Lea Fernau, lea.fernau@velbert.de senden.
  • Für Einzeldenkmäler, bei denen es durch das Hochwasser zu einem erheblich großen Schaden gekommen ist, gibt es die Möglichkeit einer Förderung aus dem Denkmalförderprogramm des Landes. Betroffene können sich in diesem Fall ebenfalls an Lea Fernau wenden (E-Mail: lea.fernau@velbert.de oder Telefon: 02051/26-2679).

Strom- und Wasserversorgung

  • Das Abkochgebot für Trinkwasser wurde heute (20. Juli) aufgehoben. Die Chlorung wird die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft vorsorglich noch fortsetzen. Abhängig von den Ergebnissen der weiteren Kontrollmessungen wird geprüft, ob die zusätzlichen Desinfektionsmaßnahmen in den nächsten Tagen schrittweise komplett eingestellt werden können. Alle Infos gibt es online beim Kreis Mettmann.
  • Wie die Stadtwerke Velbert mitteilen, konnten mittlerweile in Velbert-Langenberg bis auf wenige Ausnahmen alle Gebäude mit Strom versorgt werden. Was jetzt in vielen Häusern noch ansteht, ist die Instandsetzung der Unterverteilungen durch Elektroinstallateurinnen - und -installateure. Die Stadtwerke informieren weitergehend: https://www.facebook.com/StadtwerkeVelbert
  • Duschmöglichkeiten für vom Stromausfall betroffenen Menschen gibt es in der städtischen Turnhalle Donnerstraße 13. Sie sind täglich geöffnet von 16 bis 20 Uhr
  • Bei Notfällen und Störungen zu den Themen Strom, Erdgas, Wasser und Straßenbeleuchtung können Sie sich an die Stadtwerke Velbert wenden unter der Telefonnummer 02051/988-200. Ausnahme ist die Wasserversorgung in Velbert-Langenberg. Hier ist die Gelsenwasser AG zuständig.

Sie möchten den Betroffenen Geld- oder Sachspenden zukommen lassen?

Spendenmöglichkeiten finden Sie auf der Seite der Stadt Velbert: https://www.velbert.de/aktuelles/hochwasser