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Hochwasser in Velbert

Aktuelle Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Unternehmen

Große Regenmassen haben am Mittwochabend (14. Juli) und in der Nacht auf Donnerstag (15. Juli) auch in Velbert für große Schäden gesorgt. Besonders stark betroffen ist der Stadtbezirk Velbert-Langenberg. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Für den Fall, dass Keller noch unter Wasser stehen, warnen Feuerwehr und Stadtwerke Velbert davor, diese zu betreten, da die Gefahr eines Stromschlages nicht ausgeschlossen werden kann.

Bei Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Technische Betriebe Velbert AöR (TBV) wenden unter der Telefonnummer 02051/ 26-26 26 oder per E-Mail an servicecenter.tbv@velbert.de.

Für Velberterinnen und Velberter, die über die Angelegenheiten der Technische Betriebe Velbert AöR und der Stadtwerke Velbert GmbH hinaus Unterstützung benötigen, gibt es eine Hotline der Stadt Velbert:

Telefonnummer: 02051/26-2211
E-Mail: hochwasser2021@velbert.de

Die vorliegenden Informationen werden regelmäßig aktualisiert.


Finanzielle Hilfen / Hilfsangebote

Aufbauhilfen für Unternehmen

Den zügigen Wiederaufbau unterstützt die Landesregierung mit einem Bündel an Maßnahmen: Im ersten Schritt stellte das Land Soforthilfen in Höhe von 33 Millionen Euro für 6.600 Betriebsstätten bereit. Um Engpässe zu überbrücken und die Zahlungsfähigkeit zu sichern, bietet die NRW.BANK Unternehmenskredite ab 0,01 Prozent an. Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es Darlehen von bis zu 100.000 Euro mit einem zwanzigprozentigen Tilgungsverzicht.

Am 17. September 2021 starten die Aufbauhilfen: Unternehmen können bei Sachschäden Mittel für Reparaturkosten oder den wirtschaftlichen Wert geltend machen. Außerdem werden Einkommenseinbußen bis Januar 2022 kompensiert. Voraussetzung ist eine Begutachtung der entstandenen Schäden. Das Verfahren ist dreistufig:

  • Beauftragung eines anerkannten Gutachters zur Schadensermitttlung, soweit noch nicht vorliegend
  • Unternehmen gehen zunächst auf die Kammern zu. Dort werden sie zur Antragstellung beraten und erhalten eine erste kursorische Prüfung der Anträge.
  • Im Anschluss reichen sie den Antrag online bei der NRW.BANK ein. Diese bewilligt die Mittel und zahlt sie aus.

Die Unternehmerinnen und Unternehmen können bereits vor Beantragung der Gelder mit den Aufbauarbeiten beginnen.

Hier finden Sie weitere Informationen: https://www.mhkbg.nrw/gemeinsam-anpacken-wiederaufbauen

Links


Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen"
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat zusätzlich das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen" für geschädigte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten ab dem 14. September 2021 grundsätzliche Fragen zum Verfahren bei der Beantragung von Hilfen für den Wiederaufbau. Das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen" ist montags bis freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags und sonntags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Nummer 0211 / 4684-4994 erreichbar.


Die IHK hat bei Youtube ein Webinar zum Thema hochgeladen: https://www.youtube.com/watch?v=-MLuJeJfPV4


 

Auszahlung der Soforthilfen / Spenden der Bürgerstiftung Ev. Kirchengemeinde Langenberg - weitere Auszahlungen

Ab dem 17. August 2021 können bei der Bürgerstiftung weitere Mittel beantragt werden, die über die Soforthilfe hinausgehen und die tatsächliche Schadenshöhe berücksichtigen. Die Auszahlung und Verteilung wird von Notar Christoph Stiefel ehrenamtlich begleitet. Hier finden Sie das Antragsformular.


Die Evangelische Kirchengemeinde Langenberg bietet die Möglichkeit, die Betroffenen der Überschwemmungen in Velbert-Langenberg mit Geldspenden zu unterstützen. Es wurde hierzu ein Spendenkonto über die Bürgerstiftung Langenberg eingerichtet. Die Spendensumme beläuft sich jetzt schon auf 204.000 Euro (Stand 23.07.21).

Ab Montag, 26.07.21, beginnt die Bürgerstiftung in einem ersten Schritt mit der Auszahlung einer
Soforthilfe.

Für einen Einpersonenhaushalt werden 500 Euro zur Verfügung gestellt, für jede weitere
im Haushalt lebende Person kommen weitere 250 Euro dazu. Der Maximalbetrag ist 1500 Euro. Die
Betroffenen müssen lediglich bestätigen, dass Ihnen ein entsprechender Sachschaden entstanden ist.
Für inhabergeführte Geschäfte, Lokale und Kleingewerbe gibt es eine Soforthilfe in Höhe von 1000
Euro.

Antragsberechtigt sind alle vom Hochwasser Betroffenen, die im kommunalen Gebiet Velbert-
Langenbergs (Langenberg, Bonsfeld, Nierenhof) oder im Bereich der Ev. Kirchengemeinde
Langenberg wohnen. Die Hilfen werden unabhängig von der Religionszugehörigkeit ausgezahlt.

Die Anträge sind im Alten Vereinshaus, Kreiersiepen 7, und im Gemeindebüro der Ev.
Kirchengemeinde Langenberg, Wiemerstr. 6, erhältlich. Vom 26.-30.07., 16-18 Uhr, sind Vertreter
der Bürgerstiftung im Alten Vereinshaus persönlich ansprechbar. Ebenso stehen die Formulare unter
hier zum Download bereit.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Katastrophenerlass in Kraft gesetzt / Finanzverwaltung NRW gewährt steuerliche Entlastungen - Erweiterung

Pressemitteilung vom 26. Juli: Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen erweitert Katastrophenerlass für Betroffene der Unwetterkatastrophe vom 14. / 15. Juli 2021

Erleichterungen und Klarstellungen wurden unter anderem zu den folgenden steuerlich relevanten Sachverhalten geschaffen:

  • Unentgeltliche Hilfeleistungen von Unternehmen an Privatpersonen in Form von Sach- oder Dienstleistungen sowie Nutzungsüberlassungen sind als Betriebsausgabe zu behandeln. Dies gilt, wenn beispielweise ein Baumarkt kostenlos Entwässerungspumpen verteilt oder ein Bauunternehmer Bagger und LKWs zur Verfügung stellt.
  • Arbeitgeber können ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Familien, deren Wohnungen und Häuser durch das Unwetter unbewohnbar geworden sind, vorübergehend Unterkünfte und Verpflegung steuerfrei gewähren.
  • Umsatzsteuerlich werden im Billigkeitswege insbesondere unentgeltliche Zuwendungen von Gegenständen („Sachspenden“), die Überlassung von Wohnraum und unentgeltliche Erbringungen sonstiger Leistungen im Zusammenhang mit der Unwetterkatastrophe begünstigt.
  • Unterstützungsleistungen von Freiberuflern und Handwerkern, die über die Spendenaufrufe ihrer Berufskammern und Innungen an die Berufskolleginnen und Berufskollegen für deren Wiederaufnahme der Berufstätigkeit geleistet werden, können als Betriebsausgaben abgezogen werden.

Arbeitslohnspenden können auch zugunsten einer Beihilfe des Arbeitgebers an vom Schadensereignis betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbundener Unternehmen im Sinne des § 15 Aktiengesetz erfolgen.
 
Zusätzlich sind die Finanzämter angehalten, den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere durch die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegenzukommen. Bei Fragen zu den steuerlichen Hilfsmaßnahmen können sich von der Hochwasser-Katastrophe Betroffene mit den Finanzämtern vor Ort in Verbindung setzen.
Der aktualisierte Katastrophenerlass ist auf der Website des Ministeriums der Finanzen (www.finanzverwaltung.nrw.de)


Die Auswirkungen des verheerenden Regentiefs „Bernd“ haben in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Todesfälle und gesundheitliche Beeinträchtigungen verursacht. Zudem hat es extreme Schäden an Gebäuden, an der Infrastruktur, an der Umwelt und am Hab und Gut der Menschen in Nordrhein-Westfalen angerichtet. Als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen dieses Unwetters hat die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen den Katastrophenerlass in Kraft gesetzt. Von den Auswirkungen des Regentiefs betroffene Bürgerinnen und Bürger können damit rasch und ohne bürokratische Hürden unter erleichterten Voraussetzungen steuerliche Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Damit will die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen helfen, die zum Teil erheblichen finanziellen Belastungen für Menschen in Notlagen zu bewältigen.
 
Durch den jetzt geltenden Katastrophenerlass ermöglicht die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen über 30 steuerliche Unterstützungsmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem Sonderabschreibungsmöglichkeiten für den Wiederaufbau, davon profitieren Wirtschaft und Privatpersonen. Aufwendungen für die Wiederbeschaffung von Hausrat und Kleidung und für die Beseitigung von Schäden an dem eigengenutzten Wohneigentum können als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden. Darüber hinaus gibt es großzügige Möglichkeiten für die Abzugsfähigkeit von Spenden. Der Katastrophenerlass und die einzelnen steuerlichen Maßnahmen sind hier abrufbar.
 
Zusätzlich sind die Finanzämter angehalten, den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere durch die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegenzukommen.

Für die steuerlichen Hilfsmaßnahmen können sich Betroffene von der Hochwasser-Katastrophe mit den Finanzämtern vor Ort in Verbindung setzen (Kontakt zum Velberter Finanzamt: Telefon: 02051 47-0)

zinsgünstige Förderprogramme der NRW.BANK zur Beseitigung von Unwetterschäden

Damit möglichst viele Betroffene an günstige Finanzmittel kommen, hat die NRW.BANK in Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen umgehend reagiert und bietet sowohl Gewerbetreibenden als auch Privatpersonen schnelle, unbürokratische und sehr zinsgünstige Förderung an. Das Wichtigste in Kürze:

Welche Förderprogramme kommen für Hochwasserschäden in Frage?

Um Betroffene von Hochwasserschäden schnellstmöglich zu unterstützen, hat die NRW.BANK die beiden Programme NRW.BANK.Universalkredit und NRW.BANK.Gebäudesanierung ab sofort und befristet bis zum 31. Dezember 2021 besonders attraktiv gestaltet.

Für welche Schäden gibt es Fördermittel?

Mit dem NRW.BANK.Universalkredit können Unternehmen zum Beispiel Ersatzinvestitionen für durch Unwetter beschädigte Maschinen oder Kosten für Aufräumarbeiten finanzieren. Das Programm NRW.BANK.Gebäudesanierung richtet sich dagegen an Privatpersonen und unterstützt sie bei der Instandsetzung von Schäden an selbstgenutzten Wohnimmobilien sowie an deren Heizungs- und Sanitäranlagen.

Wie sind die Kreditkonditionen?

Mit dem NRW.BANK.Universalkredit können Maßnahmen bis zu einem Höchstbetrag von in der Regel zwei Millionen Euro und mit Laufzeiten bis zu zehn Jahre zu einem Zinssatz ab 0,01 Prozent jährlich finanziert werden. Im Programm NRW.BANK.Gebäudesanierung beträgt der Zinssatz für den Fördernehmer in allen Laufzeitvarianten 0,01 Prozent pro Jahr.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Die Antragstellung auf Förderung erfolgt über die Hausbank. Zur Nutzung der Programmerleichterungen müssen Fördernehmer ihrer Hausbank formlos nachweisen, dass es sich um unwetterbedingte Schäden handelt. Der Bankberater der Hausbank stellt gemeinsam mit dem Antragsteller dann alle Unterlagen zusammen und übermittelt sie anschließend an die NRW.BANK. Der Antrag wird schnellstmöglich, zumeist noch am selben Tag, geprüft und der Hausbank das Ergebnis mitgeteilt.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Akutberatung - Unterstützung für Unternehmen mit hohem Finanzierungsbedarf

  • Unterstützung für betroffene Unternehmen bei der Suche nach der passenden Finanzierung
  • Beratung durch NRW.BANK, NRW-Wirtschaftsministerium oder Bürgschaftsbank NRW – je nach Bedarf
  • Für gewerbliche Antragsteller mit Finanzierungsbedarf über 100.000 Euro

Schreiben Sie uns eine E-Mail an

hochwasser-nrw@nrwbank.de

Um schnell und effizient helfen zu können, sind folgende Erstinformationen zum Vorhaben nötig:

  • Kurzbeschreibung des Unternehmens (Sitz, PLZ, Rechtsform, Branche, Gründungsjahr, Jahresumsatz, Mitarbeiterzahl)
  • Finanzierungshöhe
  • Kurzbeschreibung des Hochwasserschadens und Schadenshöhe
  • Wesentliche geplante Maßnahmen
  • Name der Hausbank

Die Finanzierung selbst wird über die jeweilige Hausbank des Unternehmens beantragt.

Weiterführende Informationen finden sie hier

 

Insolvenzantragspflicht wird ausgesetzt

Die Bundesregierung will die Insolvenzantragspflicht für Betriebe aussetzen, die von der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands betroffen sind. Die geplante Regelung soll Unternehmen helfen, die infolge des Hochwassers in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Denn durch Schäden und Betriebsunterbrechungen kann ihnen eine Überschuldung oder gar die Zahlungsunfähigkeit drohen.

Ziel der Regelung ist es, den Geschädigten Zeit zu verschaffen, um die notwendigen Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen zu führen. Eine mögliche Insolvenz kann durch öffentliche Hilfen, Entschädigungsleistungen, Versicherungsleistungen, Zins- und Tilgungsmoratorien oder auf andere Weise abgewendet werden. Die Aussetzung der Antragspflicht soll rückwirkend ab dem 10. Juli bis zum 31. Oktober 2021 gelten.

 

Zinsloses Sonderkreditprogramm „Hochwasserhilfe“ der Sparkasse HRV

Die Sparkasse HRV stellt zinslose Sofortdarlehen für private und gewerbliche Kunden zur Verfügung. Möglich sind Kreditbeträge bis zu 50.000 Euro.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Das KundenServiceCenter ist montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie samstags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter 02051/315-0, per E-Mail unter info@sparkasse-hrv.de oder per Chat über die Homepage der Sparkasse zu erreichen.

 

Unterstützung für regional betroffene gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Sparkasse HRV

Die Sparkasse HRV unterstützt betroffene gemeinnützige Einrichtungen sowie Vereine. Dafür hat sie einen Spendentopf von insgesamt 50.000,- Euro reserviert. Nachweislich vom Hochwasser betroffene Einrichtungen, die Kunden der Sparkasse HRV sind, können Spenden zur Finanzierung von Ersatzanschaffungen beantragen. Unter www.sparkasse-hrv.de/fluthilfe kann der entsprechende Antrag online gestellt werden.

 

Hilfsportal von Handelsverbänden und eBay zur Beschaffung dringend benötigter Waren

Über das von den Handelsverbänden unter dem Dach des HDE zusammen mit dem Online-Marktplatz eBay entwickelte Hilfsportal unwetterhilfen.de erhalten von der Flutkatastrophe betroffene Handelsbetriebe schnelle Unterstützung für den Wiederaufbau ihres Geschäfts. Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, dem Handel vor Ort eine Plattform für die Beschaffung dringend benötigter Waren zur Verfügung zu stellen. Nachdem zuletzt bereits Hilfsangebote eingestellt werden konnten, können nun auch Handelsunternehmen das Hilfsportal nutzen.

Das Portal verschafft Händlerinnen und Händlern einen Überblick über angebotene Produkte zur Einrichtung und Gestaltung von Läden wie Kassensysteme, Regale, Werkzeug und Verpackungsmaterial. Aus diesem Angebot an Hilfsgütern können Handelsunternehmen die von ihnen benötigten Waren wählen und für den aus technischen Gründen notwendigen Preis von einem Euro bestellen.

Teilnahmeberechtigt sind Händlerinnen und Händler aus Postleitzahlgebieten der vom Hochwasser betroffenen Regionen Deutschlands. Weiterhin können interessierte Helferinnen und Helfer Hilfsangebote einstellen.

Zum Hilfsportal: https://unwetterhilfen.de

 

Sonderinformationen zum Kurzarbeitergeld für Betriebe, die vom Hochwasser betroffen sind

Wenn Ihr Betrieb unmittelbar von Hochwasser betroffen ist, zum Beispiel durch Überflutung, können Sie Kurzarbeit auf Basis eines unabwendbaren Ereignisses bei der Bundesagentur für Arbeitanzeigen. Bei einem unabwendbaren Ereignis gilt die Anzeige für den entsprechenden Kalendermonat als erstattet, wenn sie unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern nach Eintritt des Ereignisses, eingereicht wird.

Ausführliche Informationen dazu, wie Sie Kurzarbeit anzeigen können sowie zur Höhe des Kurzarbeitergeldes und den Voraussetzungen erhalten Sie auf der Seite zum Kurzarbeitergeld

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Beispiel zu Sozialversicherungsbeiträgen, Arbeitszeitnachweisen und Urlaubsansprüchen in unserem FAQ Kurzarbeitergeld

So erreichen Sie die Bundesagentur für Arbeit

Bei Fragen können Sie sich an den Arbeitgeber-Service wenden. Diesen erreichen Sie Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr (gebührenfrei):

0800 4 5555 20

Hier finden Sie weitere Informationen.

Mi­ni­job-Zen­tra­le un­ter­stützt Be­trof­fe­ne durch Bei­trags­stun­dun­gen

Durch die verheerenden Hochwasserschäden in verschiedenen Gebieten Deutschlands sind viele Sachschäden entstanden. Existenzen sind dadurch bedroht, - oder schlimmer - vernichtet worden und der Verlust von Menschenleben ist zu beklagen.

Die Minijob-Zentrale lässt die Betroffenen in dieser schlimmen Zeit nicht alleine. Arbeitgeber, die durch diese Katastrophe ihre Beiträge an die Minijob-Zentrale aktuell nicht entrichten können, wird im Rahmen von Beitragsstundungen unbürokratisch und schnell Hilfe angeboten. Das bedeutet, dass Betroffene ihre Beiträge zu einem späteren Zeitpunkt entrichten können.

Das Antragsformular finden Arbeitgeber hier. Am schnellsten, fast ohne Zeitaufwand, kann die Beitragsstundung online über unser Kontaktformular beantragt werden. Darüber hinaus stehen den Arbeitgebern unsere Mitarbeiter unter der bekannten Telefonnummer  03 55 / 2 90 27 07 99 gerne zur Verfügung.

Ent­las­tungen für von der Flutkatastrophe betroffene Rund­funk­beitrags­zahlende

Rund­funk­beitrags­zahlen­de, deren beitrags­pflichtige Wohnungen, Betriebsstätten, Be­her­bergungs­ein­heiten be­ziehungs­weise Kraft­fahr­zeuge auf­grund von Hoch­wasser­schäden nicht mehr nutz­bar sind, können beim Beitrags­service ganz ein­fach eine Ab­meldung des ent­sprechen­den Beitrags­kontos be­an­tragen:

  • Sind eine Wohnung, eine Be­triebs­stätte, eine Be­herber­gungs­ein­heit be­ziehungs­weise ein Kraft­fahr­zeug nur vor­über­gehend nicht nutz­bar, be­steht für den Zeit­raum die Mög­lich­keit einer be­fristeten Ab­meldung. Ein An­ruf beim Beitrags­service reicht völlig aus. Alter­natv können be­troffene Beitrags­zahlen­de die be­fristete Ab­mel­dung online über das Kontaktformular be­antra­gen. Ob tele­fonisch oder schrift­lich: Damit der An­trag zügig be­arbei­tet werden kann, bittet der Beitrags­service mög­lichst unter An­gabe der neun­stelligen Beitragsnummer um eine kurze Schilde­rung des Sach­verhalts.
  • Wurden die Wohnung, die Betriebs­stätte, die Be­herber­gungs­ein­heit be­ziehungs­weise das Kraft­fahr­zeug voll­ständig zer­stört und sind nicht mehr zu ge­brauchen, endet für diese die Beitrags­pflicht. In einem solchen Fall ist selbst­ver­ständ­lich eine dauer­hafte Ab­meldung des Beitrags­kontos mög­lich. Be­troffene Beitrags­zahlen­de nutzen hierzu im Falle einer Wohnung am besten das Online-Formular Wohnung abmelden. Die An­gabe der Beitragsnummer sowie eine kurze Schilde­rung des Sach­ver­halts reichen aus. Für Betriebs­stätten, Be­her­ber­gungs­ein­heiten und Kraft­fahr­zeuge kann die Ab­meldung unter An­gabe der Beitrags­nummer über das Kontaktformular (--> eine Wochnung abmelden --> sonstige Gründe zutreffen) be­antragt werden.

Be­sondere Nach­weise sind nicht er­forder­lich; der Beitrags­service prüft auf Basis be­hörd­licher Informa­tionen, ob es sich bei dem Beitrags­konto um eine potenziell be­troffene Adresse handelt.

Um der außer­ordent­lichen Not­lage der Be­troffenen Rechnung zu tragen, ist eine Ab­meldung des Beitrags­kontos bis zu sechs Monate rück­wirkend zum 1. Juli 2021 mög­lich. Be­troffene Beitrags­zahlende haben also bis Ende 2021 Zeit, sich beim Beitrags­service zu melden. Eventuell zu viel ge­zahlte Beiträge werden er­stattet.

Da­rüber hinaus lassen sich mit dem Beitrags­service jeder­zeit Zahlungs­er­leichte­rungen ver­ein­baren. Beitrags­zahlenden, die durch die Flut be­troffen sind, kann dem­nach ein Zahlungs­auf­schub für aus­stehen­de Rund­funk­beiträge ge­währt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 


Denkmalschutz

  • Das Amt für Denkmalpflege im Rheinland (LVR-ADR) des Landschaftsverband Rheinland gibt Hinweise für den Umgang mit überschwemmten Gebäuden, speziell auch für Fachwerkhäuser.
  • Betroffene Denkmalbesitzende können zur schnellen detaillierten Schadenserfassung den Erfassungsbogen ausfüllen und an die Denkmalschutzbeauftragte der Stadt Velbert, Lea Fernau, lea.fernau@velbert.de senden.
  • Für Einzeldenkmäler, bei denen es durch das Hochwasser zu einem erheblich großen Schaden gekommen ist, gibt es die Möglichkeit einer Förderung aus dem Denkmalförderprogramm des Landes. Betroffene können sich in diesem Fall ebenfalls an Lea Fernau wenden (E-Mail: lea.fernau@velbert.de oder Telefon: 02051/26-2679).

Strom- und Wasserversorgung

  • Das Abkochgebot für Trinkwasser wurde heute (20. Juli) aufgehoben. Die Chlorung wird die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft vorsorglich noch fortsetzen. Abhängig von den Ergebnissen der weiteren Kontrollmessungen wird geprüft, ob die zusätzlichen Desinfektionsmaßnahmen in den nächsten Tagen schrittweise komplett eingestellt werden können. Alle Infos gibt es online beim Kreis Mettmann.
  • Wie die Stadtwerke Velbert mitteilen, konnten mittlerweile in Velbert-Langenberg bis auf wenige Ausnahmen alle Gebäude mit Strom versorgt werden. Was jetzt in vielen Häusern noch ansteht, ist die Instandsetzung der Unterverteilungen durch Elektroinstallateurinnen - und -installateure. Die Stadtwerke informieren weitergehend: https://www.facebook.com/StadtwerkeVelbert
  • Bei Notfällen und Störungen zu den Themen Strom, Erdgas, Wasser und Straßenbeleuchtung können Sie sich an die Stadtwerke Velbert wenden unter der Telefonnummer 02051/988-200. Ausnahme ist die Wasserversorgung in Velbert-Langenberg. Hier ist die Gelsenwasser AG zuständig.

Sie möchten den Betroffenen Geld- oder Sachspenden zukommen lassen?

Spendenmöglichkeiten finden Sie auf der Seite der Stadt Velbert: https://www.velbert.de/aktuelles/hochwasser