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Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen, auch finanzieller Art. Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen wirtschaftlichen Unterstützungs- und Hilfsangeboten, die laufend aktualisiert werden.


Fragen zur Liquiditätssicherung

Universalkredit der NRW.BANK

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung. Beispielsweise hat die NRW.BANK die Bedingungen ihres Universalkredits attraktiver gestaltet und übernimmt nun bereits ab dem 1. Euro bis zu 80% (statt bisher 50%) des Risikos.

Bürgschaftsbank NRW und Landesbürgschaftsprogramm

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro)  und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner. Der Bürgschaftsrahmen wird gemäß dem aktuellen Hilfspaket der Landesregierung  massiv erhöht, sowohl in der Höhe, als auch hinsichtlich der Haftung.

Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank bis zu einem Betrag von 250.000 Euro werden innerhalb von drei Tagen ausgeschüttet.

Mikromezzaninfonds (Beteiligungskapital)

Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. Hier finden Sie weitere Informationen zum Mikromezzaninfonds.

Sonderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die KfW hat das KfW Sonderprogramm 2020 aktiviert. Anträge können ab sofort gestellt werden. Die Mittel für das KfW Sonderprogramm sind unbegrenzt. Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen wie auch Großunternehmen zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie im Faktenblatt zum Sonderprogramm 2020 sowie bei der Hotline der KfW unter 0800 5399001.  

Neu: KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Die Bundesregierung spannt einen weiteren umfassenden Schutzschirm für den Mittelstand angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise. Auf Basis des am 03.04.2020 von der EU-Kommission veröffentlichten angepassten Beihilfenrahmens (sog. Temporary Framework) führt die Bundesregierung einen KfW-Schnellkredit 2020 für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern ein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 800.000 Euro
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos

Ab dem 15.04. können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Weitere Informationen zu Förderbedingungen und Konditionen finden Sie hier.

Sollten Sie sich nicht sicher sein oder allgemeine Informationen benötigen:
NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Die Förderberater der NRW.BANK informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten. 

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

NRW-Soforthilfe 2020 für Kleinbetriebe, Freiberufler, Solo-Selbstständige (Anträge bis 31.05. möglich)

Aktuelle Info: (14. Mai):

Seit dem 14. Mai 2020 besteht auch für nach dem 31.12.2019 gegründete Unternehmen die Möglichkeit die Soforthilfe über einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe (z. B. Steuerberater/in) zu beantragen. Bitte beachten Sie die speziell dafür notwendigen Voraussetzungen, die Sie in der zugehörigen FAQ-Frage finden. Die entsprechende Antragsseite lautet: http://gruender-soforthilfe-corona.nrw.de.

Aktuelle Info (12. Mai): Landesregierung weitet Investitionen in die NRW-Soforthilfe und das MKW-Soforthilfeprogramm aus

Damit die NRW-Soforthilfe 2020 allen Kleinunternehmen in der Corona-Krise die erhoffte Unterstützung bringt, hat die Landesregierung eine schnelle, faire Vertrauensschutzlösung entwickelt. Denn nach dem Willen der Bundesregierung darf die Soforthilfe nur für laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen verwendet werden und nicht für den Lebensunterhalt. Damit Solo-Selbstständigen, die im März und April keinen Antrag auf Grundsicherung gestellt haben, daraus kein Nachteil entsteht, gewährt die Landesregierung ihnen für diese Monate einen indirekten Zuschuss von insgesamt 2.000 Euro.
 
Die getroffene Regelung zur NRW-Soforthilfe gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die bis Ende April einen Antrag gestellt haben. Mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 27 Millionen Euro wird zudem die Unterstützung für freischaffende Künstler ausgeweitet: Das Mitte März aufgelegte Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Kultur- und Wissenschaft wird auf 32 Millionen Euro aufgestockt. Bis zu 13.000 weitere Kulturschaffende erhalten damit einen Zuschuss für den Lebensunterhalt von 2.000 Euro für die Monate März und April.

Die Regelungen im Überblick:

  • Alle Solo-Selbstständigen sind verpflichtet, am Ende des dreimonatigen Bewilligungszeitraums eine Erklärung abzugeben. Darin legen sie dar, ob sie die NRW-Soforthilfe vollständig zur Deckung des Corona-bedingt entstandenen Liquiditätsengpasses benötigt haben. Andernfalls müssen sie zu viel erhaltene Hilfe zurückzahlen. Die nun getroffene Regelung sieht vor, dass sie bei diesem Nachweis 2.000 Euro für den Lebensunterhalt ansetzen können.
  • Voraussetzung ist, dass die Antragsteller weder im März noch im April ALG II beantragt haben. Nicht gewährt wird dieser indirekte Zuschuss des Landes auch, wenn sie bereits eine Unterstützung aus dem Sofortprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft für Künstlerinnen und Künstler erhalten haben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelle Info (04. Mai): Betrugsmail zur Soforthilfe im Umlauf

Neuer Betrugsversuch mit der NRW-Soforthilfe: Über eine gefälschte E-Mail-Adresse versuchen Kriminelle aktuell Daten von Soforthilfe-Empfängern abzufischen. Die mit Absender „Landesregierung Nordrhein-Westfalen“ getarnte Mail fordert dazu auf, persönliche Daten in ein vermeintliches Formular der Landesregierung zur Vorlage bei der Finanzverwaltung einzugeben und zurückzusenden. Ebenfalls angehängt ist eine angebliche Rechtsbelehrung, die unzutreffende Informationen zur Rückzahlung der NRW-Soforthilfe enthält. Ziel ist es, diese Zahlungen auf eigene Konten zu lenken. Vergleichbare Betrugsfälle werden auch aus anderen Bundesländern gemeldet.
 
In der Nachricht mit dem Betreff „Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung“ werden die Empfänger aufgefordert, eine angebliche Bescheinigung für das Finanzamt auszufüllen. Darüber hinaus bitten die Betrüger in der sogenannten Rechtsbelehrung um eine Antwort, um Bankdaten für die Rückerstattung zu erhalten. Zielgruppe sind auch Unternehmen, die die NRW-Soforthilfe gar nicht beantragt oder erhalten haben.

Das Wirtschaftsministerium hat umgehend Innenministerium und Landeskriminalamt informiert und bittet Betroffene nicht auf die Mail zu reagieren. Absender ist die gefälschte E-Mail-Adresse corona-zuschuss@nrw.de.com.  Offizielle Mailadressen der Landesregierung enden immer auf nrw.de.

 


Bund und Land unterstützen in der Corona-Krise gewerbliche und gemeinnützige Unternehmen, Solo-Selbstständige im Haupterwerb und Angehörige der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) .

Eckpunkte des Programms:

  • Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe und Solo-Selbstständigen wird folgende Unterstützung in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:
  • 9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
    15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
    25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Das Unternehmen muss vor der Krise wirtschaftlich gesund gewesen sein.

Voraussetzung: erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Dies wird angenommen, wenn

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen sind

oder

  • die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert sind (für einen noch im März oder im April gestellten Antrag werden die Umsätze im Monat März 2020 gegenüber dem Monat März 2019 zugrunde gelegt. Kann der Vorjahresmonat nicht herangezogen werden (z.B. bei Gründungen), gilt der Vormonat.

oder

  • die Möglichkeiten den Umsatz zu erzielen durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurde

oder

  • die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass) 

Damit das Geld so schnell wie möglich fließt, können Betroffene die entsprechenden elektronischen Antragsformulare ab sofort online u.a. auf der Seite www.wirtschaft.nrw/corona finden. Die Anträge werden auch am Wochenende von den Mitarbeitern der Bezirksregierung bearbeitet. Anträge können bis spätestens 31.05.2020 gestellt werden.

Antragsteller müssen bislang Ihre Waren und Dienstleistungen zum Stichtag 31.12.2019 am Markt angeboten haben. In begründeten Fällen sollen jedoch auch Menschen unterstützt werden, die nach dem Stichtag ihr Unternehmen gestartet haben und nun unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Details dazu werden in den kommenden Tagen veröffentlicht (Stand 01.04.2020).

DOWNLOAD [PDF] - Pressemitteilung NRW-Soforthilfe 2020

Fragen und Antworten zur NRW-Soforthilfe finden Sie hier.  

Soforthilfe für freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler

Aktuelle Info (12. Mai): Landesregierung weitet Investitionen in die NRW-Soforthilfe und das MKW-Soforthilfeprogramm aus

Damit die NRW-Soforthilfe 2020 allen Kleinunternehmen in der Corona-Krise die erhoffte Unterstützung bringt, hat die Landesregierung eine schnelle, faire Vertrauensschutzlösung entwickelt. Denn nach dem Willen der Bundesregierung darf die Soforthilfe nur für laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen verwendet werden und nicht für den Lebensunterhalt. Damit Solo-Selbstständigen, die im März und April keinen Antrag auf Grundsicherung gestellt haben, daraus kein Nachteil entsteht, gewährt die Landesregierung ihnen für diese Monate einen indirekten Zuschuss von insgesamt 2.000 Euro.
 
Die getroffene Regelung zur NRW-Soforthilfe gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die bis Ende April einen Antrag gestellt haben. Mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 27 Millionen Euro wird zudem die Unterstützung für freischaffende Künstler ausgeweitet: Das Mitte März aufgelegte Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Kultur- und Wissenschaft wird auf 32 Millionen Euro aufgestockt. Bis zu 13.000 weitere Kulturschaffende erhalten damit einen Zuschuss für den Lebensunterhalt von 2.000 Euro für die Monate März und April.

Soforthilfeprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler:

  • Antragsberechtigte, die bereits einen Antrag gestellt haben, bislang aufgrund der Mittelbegrenzung auf fünf Millionen Euro jedoch nicht zum Zuge gekommen sind, erhalten unter Nachweis ihrer künstlerischen Tätigkeit (Mitgliedschaft in Künstlersozialkasse oder anderem Künstlerbund) einen finanziellen Zuschuss für ihren Lebensunterhalt in Höhe von 2.000 Euro für die Monate März und April. Voraussetzung ist, dass sie im März und April keine Leistungen aus dem MKW-Programm, der NRW-Soforthilfe 2020 oder der Grundsicherung bezogen haben.
  • Auch die Unterstützung für jene Antragssteller, deren Antrag bereits positiv beschieden wurde, wird auf pauschal 2.000 Euro erhöht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Aktuelle Info (09. April): Mittel der Corona-Soforthilfe in Höhe von fünf Millionen Euro vollständig ausgezahlt

Um freischaffende Künstlerinnen und Künstler in der Corona-Krise bis zum Anlaufen der umfassenden Bundes- und Landesprogramme schnell und wirkungsvoll zu unterstützen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) bereits am 20. März ein Sonderförderprogramm in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro aufgelegt. Diese unbürokratische Unterstützung hat in der nordrhein-westfälischen Kulturszene großen Anklang gefunden: Mehr als 17.000 Anträge sind eingegangen und die zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro sind inzwischen aus dem Haushalt des Kulturministeriums vollständig abgerufen (Stand: 9. April 2020) und an Betroffene ausgezahlt worden.

Mit dem Anlaufen der großen staatlichen Hilfsprogramme stehen freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern in Nordrhein-Westfalen nun inzwischen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung, vor allem die Corona-Soforthilfe für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen (s.o.) der Bundesregierung. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderdatenbank des Bundes

Die Förderdatenbank des Bundes bietet einen Überblick über Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union: Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben. Welche Förderprogramme gibt es, um Unternehmen in Deutschland im Bedarfsfall zu unterstützen?
Das aktuelle Förderangebot im Überblick.


Informationen der Finanzverwaltung

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Hier finden Sie die FAQ zu den steuerlichen Maßnahmen.

Alle Informationen der Finanzverwaltung finden Sie unter www.finanzverwaltung.nrw.de 

Von Vollstreckungsmaßnahmen wird bis auf Weiteres abgesehen. Säumniszuschläge werden erlassen. Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen werden auf Antrag auf Null herabgesetzt. Damit werden den Unternehmen Mittel im Umfang von mehr als 4 Milliarden Euro sofort zur Verfügung gestellt. Hierdurch werden für weite Teile der nordrhein-westfälischen Wirtschaft unmittelbare Liquiditätsverstärkungen in Milliardenhöhe erzielt.  

Kontakt zum Velberter Finanzamt: Telefon: 02051 47-0 

Bei Fragen zu Steuerstundungsanträgen der Gewerbesteuer können Sie sich auch an das städtische Steueramt unter 02051/26-2388 wenden.

zinslose Steuerstundungen und Herabsetzung von Vorauszahlungen

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung.

Erstattung Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen

Um eine Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen zu beantragen, finden Sie hier eine Anleitung.

Fristverlängerung und Erlass von Verspätungszuschlägen

Fristverlängerung und Erlass von Verspätungszuschlägen

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit

  • die Fristverlängerung zur Abgabe der Jahressteuererklärung,
  • die Fristverlängerung für die Nachreichung von angeforderten Unterlagen und Belegen,
  • den Antrag auf Erlass festgesetzter Verspätungszuschläge bei (rückwirkender) Fristverlängerung

zu beantragen.

Eine Anleitung finden Sie hier 

Antrag auf Fristverlängerung und Erlass [NICHT steuerlich beraten]

Antrag auf Fristverlängerung und Erlass [steuerlich beraten]

vereinfachtes Verfahren für einen vorgezogenen Verlustrücktrag

Bund und Länder haben sich auf weitere Entlastungsmaßnahmen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen geeinigt. Unter anderem auf Initiative von Nordrhein-Westfalen wurde ein vereinfachtes Verfahren für einen vorgezogenen Verlustrücktrag beschlossen. Mit dieser Maßnahme soll die Unternehmensliquidität gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen und Selbständige im Handel, in der Kultur oder im Gastronomiebereich kurzfristig verbessert werden.

Vorübergehend können absehbare rücktragsfähige Verluste des Jahres 2020 bereits jetzt in pauschalierter Form steuerlich berücksichtigt werden. Die bisher für Vorauszahlungszwecke für das Jahr 2019 angesetzten Einkünfte werden auf Antrag pauschal um 15 Prozent gemindert, sofern aus den jeweiligen Einkunftsquellen aufgrund der Corona-Pandemie mit laufenden Verlusten zu rechnen ist. Die bereits geleisteten Vorauszahlungen für 2019 werden auf dieser Basis neu berechnet, herabgesetzt und die entsprechenden Differenzbeträge nach einer Verrechnung mit etwaigen Steuerrückständen kurzfristig erstattet.

Von den Erleichterungen können auch krisenbetroffene private Vermieter profitieren.

Ergänzende Informationen finden Sie hier.

 


Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Unternehmen und Betriebe sowie Selbstständige, die sich durch die Corona-Epidemie in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden, können durch eine vereinfachte Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen auf Antrag auch weiterhin finanziell entlastet werden. Die Maßnahmen sind auf den Monat Mai 2020 befristet und greifen erst, wenn andere Hilfsmöglichkeiten von Bund und Ländern ausgeschöpft wurden.

Sollten Arbeitgeber oder Selbstständige bereits Anträge für die Monate März und April 2020 gestellt haben, verlängern sich diese nicht ohne Weiteres. Soll die Stundung fortgesetzt werden, bedarf es vielmehr eines erneuten Antrags.

Weitere Informationen und Voraussetzungen zur Stundung

Antrag auf Stundung der Gesamtsozialversicherungsbeiträge


Fragen zum Kurzarbeitergeld

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich.

- Achtung! -

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt aktuell vor einer betrügerischen Mail. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen. Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. Die BA ist nicht Absender dieser Mail. Die BA fordert Arbeitgeber auch nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld per Fax, per Post, per E-Mail oder online im eService anzeigen. Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ veröffentlicht.

Erleichterte Zugangsvoraussetzungen:

- Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.

- Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.

- Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

- In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Handout für Arbeitgeber  
Wichtig: Die Anzeige des Arbeitsausfalls muss in dem Monat eingehen, in dem die Kurzarbeit beginnt.

Typische Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finden Sie hier.


Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Wer unter Quarantäne gestellt wird oder wegen einer eigenen Infektion nicht arbeiten darf und deshalb einen Verdienstausfall erleidet, erhält aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)Entschädigung für seinen Verdienstausfall. Seit dem 30. März 2020 gilt dies auch für Menschen, die wegen Kita- oder Schulschließungen ihre Kinder betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Neu ist, dass diese Entschädigung nun auch online beantragt werden kann.

Anträge stellen können Selbstständige und Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten die Entschädigung auszahlen würden. Alle Informationen zum Anspruch auf Entschädigung und zum Antragsverfahren, sowie die Antragsformulare stehen ab sofort auf der Internetseite www.ifsg-online.de zur Verfügung.   


Aktuelles von der Landes- und Bundesregierung

Maßnahmenpaket "Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen" der Bundesregierung

Informieren Sie sich hier über das Maßnahmenpaket "Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen" der Bundesregierung.

NRW-Rettungsschirm

Landesregierung sagt NRW-Rettungsschirm zu – Sondervermögen von 25 Milliarden Euro:

 Maßnahmenpaket

 Pressemitteilung der Landesregierung

24. März: Landtag verabschiedet NRW-Rettungsschirm und Nachtragshaushalt zur Abfederung der Corona-Krise (Pressemitteilung)

Die Hotline für den Rettungsschirm „Unternehmen-Soforthilfe NRW“ wird ab sofort von der ZENIT GmbH betreut. Sie erreichen die Hotline werktags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0208 30004-39.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesregierung

Bundesregierung hat die Errichtung eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds beschlossen. (Pressemitteilung vom 23.März)

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhält folgende Instrumente:

-> einen Garantierahmen von 400 Milliarden Euro, der Unternehmen dabei helfen soll, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren (Überbrückung von Liquiditätsengpässen)
-> eine Kreditermächtigung über 100 Milliarden Euro zur Kapitalstärkung von Unternehmen (Rekapitalisierung)
-> eine weitere Kreditermächtigung über 100 Milliarden Euro zur Refinanzierung der KfW-Sonderprogramme

Weitere Informationen finden Sie hier.

Informationen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen

Hier finden Sie Informationen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.  

Informationen zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Im Insolvenzrecht wird die Insolvenzantragspflichtfür betroffene Unternehmen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Zudem werden Anreize geschaffen, den betroffenen Unternehmen neue Liquidität zuzuführen und die Geschäftsbeziehungen zu diesen aufrecht zu erhalten. Für einen dreimonatigen Übergangszeitraum soll zudem das Recht des Gläubigers eingeschränkt werden, die Eröffnung von Insolvenzverfahren zu beantragen. Für Privatpersonen werden im Fall der Insolvenz bei der Restschuldbefreiung die Auswirkungen der Covid 19-Pandemie entsprechend berücksichtigt.

Weitere Informationen finden Sie imFAQ des Bundesjustizministeriums und in der Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums vom 23. März 2020.

Informationen für Mieterinnen und Mieter

Das Recht der Vermieter, Miet- und Pachtverhältnisse wegen Zahlungsrückständen zu kündigen, wird für einen begrenzten Zeitraum eingeschränkt. Diese Einschränkung gilt für die Fälle, in denen die Rückstände auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhen. Die Regelung ist auf den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 begrenzt. Die Pflicht des Mieters oder Pächters zur fristgerechten Zahlung bleibt jedoch auch in dieser Zeit bestehen. Zahlungsrückstände aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 berechtigen den Vermieter – für die Dauer von 24 Monaten – nicht zur Kündigung. Erst, wenn der Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände auch nach dem 30. Juni 2022 noch nicht beglichen hat, kann ihm wieder gekündigt werden. Mit den Regelungen wird verhindert, dass infolge vorübergehender Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie Wohnraummieter ihr Zuhause und Mieter oder Pächter gewerblicher Räume und von Grundstücken die Grundlage ihrer Erwerbstätigkeit verlieren. Weiterführende Informationen des Bundesjustizministeriums sowie Fragen und Antworten erhalten Sie hier

Unterstützung bei der Umsetzung von Homeoffice

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energieunterstützt kleine und mittlere Unternehmen und das Handwerk bei der Umsetzung von Homeoffice durch das Förderprogramm "go-digital". Weitere Informationen finden Sie hier.

Produktionssicherheit in NRW

Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen stehen angesichts der aktuellen „Coronavirus-Lage“ vor vielfältigen Herausforderungen.

Wichtig ist aber, dass auch in dieser besonderen Situation keine Produktionseinschränkungen für die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bestehen. Die Verordnungen und Rechtsgrundlagen für die Tätigkeit unserer Unternehmen bleiben stabil und werden nicht verändert. Die Grundlage unternehmerischen Handelns ist gewährleistet.

Lesen Sie hier den gesamten
Hinweis zur Produktionssicherheit in Nordrhein-Westfalen (Stand: 25.03.2020), PDF

 

Zentrale Kontaktstelle Lieferketten für Unternehmen eingerichtet

Aufgrund gestörter Lieferketten ist es in den letzten Wochen in produzierenden Betrieben in Deutschland und Nordrhein-Westfalen zu Produktionsproblemen und teils Stillständen gekommen. Die Landesregierung hat daher in Abstimmung mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Unternehmer- und Handwerksverbänden eine zentrale Kontaktstelleeingerichtet, an die sich Unternehmen wenden können, die politische Unterstützung bei der Wiederherstellung von Lieferketten benötigen. 

Die zentrale Kontaktstelle Lieferketten arbeitet in engem Austausch mit den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen – IHK NRW, der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.V. – unternehmer NRW und der Interessensvertretung des Handwerks in Nordrhein-Westfalen – Handwerk.NRW sowie mit den Landesministerien und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Betroffene Unternehmen können sich an die zentrale Mailadresse lieferketten@mwide.nrw.de wenden.

 


Weiterführende Informationen

Informationen der IHK zu Düsseldorf

Die IHK bietet allen betroffenen Mitgliedsunternehmen Unterstützung durch Informationen auf der Website , Experten-Wissen über Webinare zu relevanten Themen, Webinar: Online Beantragung von Ursprungszeugnissen, sowie Beratung durch eine neue IHK-Hotline zu Corona-bezogenen Fragen: 0211 3557 666

Informationen des Handelsverband NRW

Hier finden Sie aktuelle Informationen des Handelsverband NRW.   

Der Handelsverband bietet auch aktuell Corona-Hilfsveranstaltungen, wie die "Web-Gruppensprechstunde zu rechtlichen Aspekten" oder das Webinar "Mehr Erfolg bei Bankgesprächen", weitere Informationen finden Sie hier.

Informationen der Handwerkskammer Düsseldorf

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Hinweise der Handwerkskammer Düsseldorf.

Die HWK-Hotline für Infos und Beratungen: 0211 8795-555

Plattform für Liefer- und Abholdienste Velberter Händler / Gastronomen - #supportyourlocalsVelbert

Viele Einzelhändler und Gastronomen aus Velbert bieten die Möglichkeit zur Abholung oder Lieferung ihrer Dienstleistungen und Waren an.

Die Plattform #supportyourlocalsVelbert bietet eine Übersicht über die Angebote der Velberter Einzelhändler und Gastronomen. Fehlende Angebote können dort gerne ergänzt werden.

#VELBERTGEMEINSAMSTARK - Angebote der lokalen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister

Velbert ist eine Stadt mit Lebens- und Aufenthaltsqualität, die eine bunte Mischung an Angeboten bereithält. Dabei hat jeder der drei Stadtteile seinen ganz eigenen Charme. Zahlreiche Fachgeschäfte, gastronomische Highlights und attraktive Freizeitangebote in Velbert-Mitte, Neviges und Langenberg warten nur darauf entdeckt zu werden.

Das Stadtmarketing Velbert und die Velbert Marketing GmbH setzen genau hier an und wollen die Angebote der lokalen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister unter dem Motto #VELBERTGEMEINSAMSTARK auf einer zentralen Plattform online sichtbar machen.

Informationen für Gründer(innen) und Start-ups

Aktuelle Info: (14. Mai):

Seit dem 14. Mai 2020 besteht auch für nach dem 31.12.2019 gegründete Unternehmen die Möglichkeit die Soforthilfe über einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe (z. B. Steuerberater/in) zu beantragen. Bitte beachten Sie die speziell dafür notwendigen Voraussetzungen, die Sie in der zugehörigen FAQ-Frage finden. Die entsprechende Antragsseite lautet: http://gruender-soforthilfe-corona.nrw.de.

Wirtschaftsministerium und NRW.BANK verstärken in der Corona-Krise ihr Engagement für Gründer und Start-ups

In diesen Wochen stehen insbesondere Gründerinnen und Gründer vor der Schwierigkeit, finanzielle Engpässe zu überbrücken und mit noch nicht etablierten Geschäftsmodellen am Markt zu bestehen. Die Landesregierung hat deshalb die Unterstützung für den unternehmerischen Nachwuchs weiter verbessert: Die Gründerstipendiaten mit aktuell auslaufender Förderung erhalten ab sofort eine um drei Monate verlängerte Unterstützung. Zudem baut die NRW.BANK ihre Förderangebote für betroffene Start-ups weiter aus.
  
Die Maßnahmen im Einzelnen:

  • Gründerstipendien: Alle Stipendien, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, können nun unbürokratisch um drei Monate verlängert werden. Dafür wird der Projektträger Jülich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten kontaktieren. Weitere Informationen unter: www.gruenderstipendium.nrw
  • Start-up-Transfer: Um Ausgründungen aus Hochschulen stärker zu unterstützen, verlängern wir auch den Förderzeitraum für Projekte, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, um drei Monate. Für die Antragsrunde zum 30. April 2020 können die Unterlagen auch nachgereicht werden, damit trotz Schließung vieler Hochschulen und Universitäten der jeweilige Projektstart nicht verzögert wird. 
  • Finanzierung: Die NRW.BANK legt das Programm „NRW.Start-up akut“ neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital gewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet. 

Zusätzlich bessert die Förderbank für den Zeitraum der Corona-Krise ihre wichtigsten Start-up-Eigenkapitalprogramme nach:

  • NRW.SeedCap: Die NRW.BANK investiert jetzt bereits in einer Summe den Maximalbetrag von 200.000 Euro statt vorher 100.000 Euro pro Unternehmen und erweitert den Kreis der Antragsberechtigen: Startups können dieses Programm bis zu 36 Monate nach Gründung beantragen, wenn ein Business Angel die gleiche Summe drauflegt.
  • NRW.BANK.Venture Fonds: Beteiligungen von 0,25 bis 6,0 Mio. Euro sind jetzt auch in der späteren Wachstumsphase möglich. Ziel ist einerseits die Kompensation sich derzeit zurückhaltender Investoren, andererseits – im Sinne eines „Matching Fund“ – die Ergänzung derjenigen Investoren, die weiter bereit sind,s NRW-Start-ups zu finanzieren. So wird verhindert, dass Innovationen Made in NRW durch die akute Krise ausgebremst werden. 
  • NRW-Soforthilfe: Antragsteller müssen bislang Ihre Waren und Dienstleistungen zum Stichtag 31.12.2019 am Markt angeboten haben. In begründeten Fällen sollen jedoch auch Menschen unterstützt werden, die nach dem Stichtag ihr Unternehmen gestartet haben und nun unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Details dazu werden in den kommenden Tagen veröffentlicht (Stand 01.04.2020). 

Informationen für das Gastgewerbe /Gastronomiebetriebe

Die DEHOGA bietet Informationen zu den Corona-Folgen im Gastgewerbe.  

6. Mai: Das Bundeskabinett hat Steuererleichterungen für die Gastronomie auf den Weg gebracht. So soll der Mehrwertsteuersatz für Speisen in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent abgesenkt werden. Das soll die wirtschaftlichen Auswirkungen der bisherigen Einschränkungen im Gaststättengewerbe mildern. Die Regelung soll ab dem 1. Juli 2020 und gelten und bis zum 30. Juni 2021 befristet sein. Weitere Informationen finden Sie hier.

Informationen für Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft

Auf der Informationsseite von CREATIVE.NRW finden Sie ständig aktualisierte Infos, die auf die Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeschnitten sind.

Informationen für touristische Unternehmen

Im Informationsportal des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes sind aktuelle Nachrichten, Fakten und Handlungsempfehlungen für die Tourismusbranche zu finden.

Informationen für landwirtschaftliche Betriebe

Zur Unterstützung des Landwirtschaftssektors und der Gartenbaubranche hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz (MULNV) unter https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/ eine Service-Seite im Internet eingerichtet.

Darüber hinaus schaltet das Ministerium ab sofort auch eine telefonische Hotline:
Unter der Rufnummer 0211 / 4566765 stehen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung, um Fragen zu beantworten oder weiterführende Hinweis zu geben.

Informationen für Sportvereine

Aktuelle Info (15.05.2020): Verlängerung für „Soforthilfe Sport“ bis zum 15. August 2020

Weitere Informationen finden Sie hier in der Pressemitteilung des Landessportbundes NRW.


Die Landesregierung stellt weitere Hilfen für Sportvereine in Höhe von zehn Millionen Euro aus dem Rettungsschirm bereit. Ziel ist es, die drohende Zahlungsunfähigkeit von Sportvereinen abzuwenden, die durch die Corona- Pandemie in Not geraten sind.  
 
Nothilfe von zehn Millionen Euro

Notleidende Sportvereine können die Hilfe ab dem 15. April 2020 über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (www.lsb.nrw) online beantragen. Antragsberechtigt sind Vereine, die über die Sportbünde oder Sportfachverbände dem Landessportbund angeschlossen sind.
 
Stärkung der Übungsarbeit in den Sportvereinen mit drei Millionen Euro

Darüber hinaus stellt die Landesregierung zur Stärkung der Arbeit der Übungsleiterinnen und Übungsleiter in den Sportvereinen aus Mitteln des Haushaltes 2020 zusätzlich drei Millionen Euro zur Verfügung. „Mir ist es besonders wichtig“, so Staatssekretärin Milz, „dass das Rückgrat unserer Vereine, die ehrenamtlichen Übungsleiterinnen und Übungsleiter, in dieser schwierigen Zeit gestärkt werden.“
 
Ausbau der digitalen Aus-, Fort- und Weiterbildung mit 60.000 Euro

Die Bedeutung digitaler Instrumente für die Bildungsarbeit im Sport nimmt rasant zu. In Zeiten reduzierter Präsenzveranstaltungen rücken moderne digitale Formen der Kommunikation verstärkt in den Vordergrund. Daher werden 60.000 Euro bereitgestellt, um notwendige Lizenzen für entsprechende Video-Konferenztools in den Sportbünden zu erwerben und den Aufbau von Qualifizierungen per Video zu fördern. Mit diesen Angeboten der Qualifizierung per Video wird eine Lizenzverlängerung für Übungsleiterinnen und Übungsleiter in Ergänzung zu den Präsenzschulungen möglich.